Linux und Umlaute in Dateinamen


Zu oft ist es schon vorgekommen, ein Kollege schickt mir ein auf WinXP erstelltes Zip Archiv per E-Mail, und die Dateinnamen der komprimierten Dateien enthalten Umlaute.

Mein Archlinux läuft bestens unter UTF-8. Doch hierbei gibt es Probleme mit ISO-8859-1 kodierten Dateinamen. Im Terminal oder im Dolphin sind diese Datein nicht ansprechbar, ein invertiertes Fragezeichen ersetzt den Umlaut, die Datei ist so nicht ansprechbar.

Hier kommt convmv zum Einsatz, zu finden in gut sortierten Repositories.

Nachdem das Archiv extrahiert wurde, können mittels
convmv -f iso-8859-1 -t utf-8 -r /Verzeichnis
werden alle zu konvertierenden Datein rekursiv nochmals angezeigt werden. Hierbei verrät die Ausgabe auch den zukünftigen Dateinamen.
Fügt man dann den Parameter –notest hinzu führt convmv die Änderungen auch direkt durch und die Datei ist wieder ansprechbar.

Ein paar nützliche Links dazu:

http://www.j3e.de/linux/convmv/
http://www.j3e.de/linux/convmv/man/
http://freshmeat.net/projects/convmv/

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Autor: Thomas Pummer

Thomas Pummer ist Softwareentwickler an der Universität Wien. In seiner Freizeit betreut er das Open Source Projekt TrayRSS und werkt an diversen anderen kleinen Projekten. Er ist sehr interessiert an Open Source und Webentwicklung und testet gern neue Programmiersprachen.

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